20 November 2018

6. Spieltag in der Regionalliga Nord-West

Lokalderby in Bergisch Gladbach

Der 6. Spieltag in der Regionalliga Nord-West ist in zwei Wochenenden aufgeteilt. Am Samstagabend haben in der Regionalliga Liga Nord-West die SG Pegasus Rommerscheid 1991 e.V. und der TuS Schildgen um die Vorherrschaft im Bergisch Gladbacher Korfball gespielt. Wenn die SG Pegasus auf den TuS Schildgen trifft, ist die Fanbeteiligung sehr hoch. Von daher ist die Stimmung in der Halle ausgelassen.
Photocredit: Jonathan Anand

Sg Pegasus 2 gegen TuS Schildgen 2

Bericht SG Pegasus

Pegasus 2 dominierte das Spiel gegen Schildgen 2 über weite Strecken vor allem im Rebound und setzte den Plan, die Partie über die deutlich stärkeren Damen für sich zu entscheiden, um. Schildgen versuchte mit taktischen Wechseln den 14:10-Halbzeitrückstand noch aufzuholen, musste allerdings auch verletzungsbedingte Rückschläge einstecken. Auch die SG Pegasus blieb vom Verletzungspech nicht verschont. In der Schlussphase verletzte sich David Gebhardt, er wird der SGP für den Rest des Jahres 2018 fehlen. Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen hat die SG Pegasus 2 sich ein Polster auf die Abstiegsplätze verschafft.
SGP 2: Lena Gerlich (6 Körbe), Lea Hornung (4), Carina Höfelmanns (5), Ina Heinzel (1); David Gebhardt (1), Johannes Hauffen (1), Steffen Müller (1), Sebastian Wieseler (2). Eingewechselt: Ali Enzar Hrustic, Niko Heisterkamp.
Bericht: Sebastian Wieseler
Photocredit: Jonathan Anand

Bericht TuS Schildgen

Nach einem schnellen und ausgeglichenen Start schaffte es auch hier das Pegasus-Team, sich Mitte der ersten Hälfte einen guten Vorsprung herauszuspielen. Hier ging es für TuS S2 ebenfalls mit einem 4-Körbe-Rückstand (10:14) in die Pause. Nach Wiederanpfiff schaffte es die TuS S2 mit einer starken Leistung, den Anschluss zum 16:17 herzustellen. Aber nach Verletzungen von Isabell Hüskes und Anne Gmerek und notwendigen Wechseln riss der Spielfluss und Pegasus 2 konnte den Vorsprung wieder erhöhen. Trotz des klaren Endresultats war es ein ausgeglichenes Spiel, dem auf Seite des TuS Schildgen Korberfolge der Damen fehlten.
TuS 2: Matthias Freund, Marvin Schulte, Davis Kutschera, Theo Nowak (alle 3 Treffer), Lukas Michael (2), Anne Gmerek (2), Johanna Peekhaus (1), Isabell Hüskes, Clara Müller, Johanna Ohlig, Selina Kipke. Coach Matthias Friedel.
Bericht: Anne Küpper

SG Pegasus 1 gegen TuS Schildgen 1

Bericht SG Pegasus

Pegasus 1 ging als Favorit in die Partie, doch in der Sporthalle Im Kleefeld trat auch der TuS Schildgen mit breiter Brust an. Insgesamt standen zehn EM-Teilnehmer (8x Pegasus, 2x Schildgen) auf dem Feld, an der Seitenlinie duellierten sich Henning Peuters (Pegasus) und Wilco van den Bos (Schildgen), die wenige Wochen zuvor als Trainergespann noch Deutschland zum historischen EM-Silber geführt hatten. Pegasus gelang es im Laufe der ersten Halbzeit einen Vorsprung herauszuarbeiten, über die gesamte Spielzeit kam Schildgen gegen die aggressive SGP Defensive aber immer wieder zu Chancen in der Korbzone und Strafwurf-Treffern. In der Offensive der Schwarz-Gelben lief nicht alles rund, der eingewechselte Youngster Johannes Hauffen fing das krankheitsbedingte Ausscheiden von David Liepold mit vier Körben hervorragend auf. Schildgen kam nach dem 22:17-Zwischenstand zehn Minuten vor Schluss nochmal auf zwei Körbe heran, musste sich am Ende aber mit 26:24 (16:12) dem amtierenden Meister geschlagen geben.
SGP 1: Anna Orth (2 Körbe), Johanna Peuters (5), Ina Heinzel (2), Isabel Almeida (1); Ali Enzar Hrustic (3), Timon Orth (4), Dominic Düring (3), David Liepold (2); Eingewechselt: Johannes Hauffen (4), Niko Heisterkamp.
Bericht: Sebastian Wieseler
Fotocredit: Jonathan Anand

Bericht TuS Schildgen

Das Derby der ersten Mannschaften am späten Samstagabend war ein Aufeinandertreffen vieler Silbermedaillengewinner der Europameisterschaft. Auf TuS-Seite waren es Jana Kierdorf und Steffen Heppekausen – mit Nationalcoach Wilco van den Bos. Bei Pegasus konnte National-Co-Trainer Henning Peuters sogar acht EM-Teilnehmer in der Startaufstellung auf den Platz schicken. In den ersten Minuten des Spiels war es ein gegenseitiges Abtasten, da sich alle Aktiven sehr gut kennen. Danach ging es Schlag auf Schlag – es entwickelte sich ein sehr intensives und schnelles Spiel, in dem Pegasus 1 Mitte der ersten Halbzeit treffsicherer war und plötzlich einen 4-Körbe-Vorsprung herausspielte. Die TuS S1 kämpfte sich zwar wieder ran, aber es ging mit einem 12:16 aus TuS-Sicht in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff nutzte Pegasus Konzentrationsfehler in der TuS-Abwehr zu weiteren Treffern, während TuS S1 mindestens vier „todsichere“ Chancen vergab. Dennoch schmolz der Vorsprung von Pegasus, aber zu einem Unentschieden in diesem Spitzenspiel, das verdient gewesen wäre, reicht es leider nicht. Aber immerhin ging die zweite Spielhälfte vom Ergebnis her an die TuS S1. Am Treffsichersten mit sechs Treffern war Hannah Freund, die insbesondere die zahlreichen Strafwürfe sicher verwandelte.
TuS 1: Hannah Freund (6), Jana Kierdorf, Ellen Hohn (1), Selina Kipke (1), Stefan Eckloff (6) Elias Anand (4), Steffen Heppekausen (3), Timo Lindlar (2), Theo Nowak (1). Coach Wilco van den Bos.
Bericht: Anne Küpper
: Schweriner KC 1 gegen HKC Albatros 1 :
Nach zuletzt zwei Niederlagen fand die S1 des Schweriner KC am Samstag zurück in die Erfolgsspur. Gegen Albatros feierte man einen souveränen 28:18-Sieg.
Ein Sieg war Pflicht gegen Albatros, wollte man den Kontakt zur Spitze nicht abreißen lassen. Zu Beginn des Spiels hielt Albatros jedoch gut dagegen und hielt das Spiel lange recht ausgeglichen. Erst Mitte der ersten Halbzeit machte sich der offensichtliche Qualitätsunterschied bemerkte, in der Verteidigung ließ die S1 den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen, im Angriff stimmte nun die Trefferquote. Der Halbzeitstand von 15:8 war bereits eine Art Vorentscheidung.
Auch nach der Pause hatten die Schweriner weiterhin alles unter Kontrolle, der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf 12 Körbe. Die Trainer nutzten die Gelegenheit, einigen Spielern eine Pause zu geben und der zweiten Reihe die Chance zu geben, sich zu zeigen. Zwar litt der Spielfluss etwas darunter, in Gefahr geriet der Sieg aber zu keinem Zeitpunkt mehr.
Erfolgreichste Werferinnen waren Lea Witthaus mit sechs und Johanna Gnutt mit fünf Treffern.
Nach dem Sieg ist der SKC nun mit vier Punkten Vierter der Regionalliga, die verbleibenden Spiele der Hinrunde sollten daher ausnahmslos gewonnen werden.
SKC 1: Lea Witthaus (6), Johanna Gnutt (5), Karen Fuchs (4), Anna Schulte (3), Lucas Witthaus (4), Pascal Demuth (1), Florian Fischer (3), Björn Kremerskothen (2), Annika Weckendrup, Hannah Heilmann, Julian Zill, Henrik Rauhut, Sebastian Voß
Bericht: Lennart Schwirtz
posted by Miriam Kolf